Crossmedia
trifft
Inklusion
In einer Welt voller Innovationen scheint heute beinahe alles möglich zu sein. Künstliche Intelligenz verändert unseren Alltag, Algorithmen steuern unsere Informationsflüsse und autonome Systeme übernehmen Aufgaben, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren. Der technologische Fortschritt kennt kaum Grenzen.
Und trotzdem ist etwas bis heute nicht selbstverständlich: Inklusion.
Denn Inklusion entsteht nicht automatisch. Sie beginnt dort, wo Menschen gesehen, gehört und mitgedacht werden. Noch immer entscheiden Barrieren über Chancen. Noch immer bleiben Menschen unsichtbar – nicht, weil sie weniger können, sondern weil unsere Gesellschaft sie viel zu selten mitdenkt.
Genau hier setzt der abm inclumedia® e.V. an. Wir verbinden moderne Medienproduktion, kreative Kommunikation und gesellschaftliches Engagement, um Inklusion sichtbar, erlebbar und selbstverständlich zu machen. Mit Filmen, Livestreams, Social Media und crossmedialen Kampagnen erzählen wir Geschichten, die berühren, Perspektiven verändern und Menschen miteinander verbinden. Denn Medien können mehr, als Inhalte vermitteln – sie schaffen Aufmerksamkeit, bauen Vorurteile ab und bewegen Gesellschaft.
Wir produzieren nicht einfach Content. Wir produzieren Wirkung.
Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der Inklusion keine Ausnahme mehr ist, sondern gelebter Alltag. Bis dahin nutzen wir die Kraft der Medien, um genau diese Veränderung mitzugestalten.
Technologie verändert die Welt. Geschichten verändern Menschen. Und gemeinsam verändern sie die Gesellschaft.
Mehr Sichtbarkeit: Inklusion im fiktionalen Film
Echte Inklusion im fiktionalen Film ist in Deutschland immer noch die Ausnahme – sowohl vor als auch hinter der Kamera. Umso spannender, dass junge Nachwuchsfilmemacher*innen das Thema Inklusion endlich stärker ins Rampenlicht rücken. Ein perfektes Beispiel: der Fantasy-Kurzfilm „Discover Better Sleep“ (Regie: David Thibaut / Produktion: Finn-Oliver Walter), ein spekulativer Werbespot für eine Matratze, der im Rahmen einer Studienarbeit an der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) entstanden ist. Beim Spotlight Festival Stuttgart begeisterte der Film das Publikum – und holte direkt den Publikumspreis.
In der Hauptrolle: die junge Schauspielerin Natalie Kim Lehmann mit Downsyndrom/Trisomie 21. Sie bringt nicht nur Präsenz und Charisma vor die Kamera, sondern zeigt eindrucksvoll, wie inklusive Filmprojekte erfolgreich umgesetzt werden können. Wir vom abm inclumedia® e.V. haben die Dreharbeiten exklusiv begleitet und daraus ein Making-of / Behind-the-Scenes produziert. Ein Blick hinter die Kulissen, der zeigt, wie gelebte Inklusion am Set wirklich aussieht.
BJV-Newcomer-Camp: Gemeinsam Barrieren im Journalismus abbauen
Wie kann Inklusion den Journalismus stärken und welche Voraussetzungen braucht es, damit Menschen mit Behinderungen selbstverständlich in Redaktionen mitarbeiten können? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Diskussionsrunde „Barrieren besser brechen – Warum Inklusion von Menschen mit Behinderung Redaktionen stärkt – und wie sie gelingt“ beim Newcomer-Camp des Bayerischen Journalisten-Verbands (BJV) am 7. Mai in München.
Als abm inclumedia® e.V. waren wir auf dem Podium vertreten. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Journalismus, der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und der Medienpraxis diskutierten wir darüber, welche Barrieren Menschen mit Behinderungen noch immer begegnen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Vielfalt nicht nur in der Berichterstattung, sondern auch in den Teams selbst gelebt werden kann.
In die Diskussion brachten wir unsere langjährige Erfahrung aus der inklusiven Medienarbeit ein. Seit jeher setzen wir uns dafür ein, Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Journalismus zu erleichtern, inklusive Strukturen zu fördern und Medien für mehr Vielfalt zu sensibilisieren. Dabei appellierten wir: „Seien Sie Chancengeber und keine Bedenkenträger! Wenn man es gemeinsam will, findet man Wege.“
Wir bedanken uns beim Bayerischen Journalisten-Verband für die Einladung und den wertvollen Austausch. Veranstaltungen wie das Newcomer-Camp zeigen, wie wichtig der Dialog zwischen Medien, Verbänden und Praxis ist, um Barrieren abzubauen und den Journalismus gemeinsam vielfältiger und inklusiver zu gestalten.
Arbeit, Würde, Teilhabe: Die Zukunft der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
Hat die Werkstatt für Menschen mit Behinderung eine Zukunft? Und wie sieht diese aus? Fragen, die seit Jahren diskutiert werden – und noch immer kontrovers sind. Wir begleiteten ein spannendes Podiumsgespräch im Kreativ-Labor der Stiftung Pfennigparade, veranstaltet von der Münchner Volkshochschule.
Im Fokus: hunderttausende Menschen mit Behinderungen, für die Arbeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe mehr sind als Schlagworte. Diskutiert wurden Chancen, Herausforderungen und mögliche Reformen – von Übergängen auf den ersten Arbeitsmarkt bis zu fairer Bezahlung und echter Inklusion.
Auch der Fasching ist bei uns barrierefrei!
In der angespannten Weltlage soll die Faschingszeit für erwärmende Momente und ein feierndes, buntes Treiben sorgen. Wir zeigen, wie man Fasching und Inklusion miteinander vereint: Närrinnen und Narren mit und ohne Behinderung tanzen durch unseren YouTube-Kanal. Barrierefreie Zusatzdienste (UT, DGS, AD, LS) sorgen dabei für ein Gemeinschaftserlebnis, das jeden Menschen mit und ohne Behinderung mitnimmt.
Unsere Dokumentation „Die Inklusion der Konfettis“ begleitet die inklusive Regensburger Karnevalsgesellschaft Narragonia: In der Konfetti- und Inklusionsgarde tanzen Menschen mit und ohne Behinderung. In beiden mit dabei sind Vroni und Markus, an deren Seite die Zuschauenden mitfiebern – von den Vorbereitungen, den unzähligen Tanzstunden bis hin zum Lampenfieber vor dem großen Auftritt. Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Menschen, die nicht nur den Karneval feiern, sondern die ganze Leichtigkeit des Lebens.
Wir wünschen eine bunte Faschingszeit!
Das Team vom abm inclumedia® e.V.
Medien im Wandel: digital, intersektional und barrierearm denken
An der Akademie für Politische Bildung in Tutzing fand die Tagung „Barrieren abschaffen: Perspektiven für gelebte Inklusion und Gerechtigkeit“ in Kooperation mit der Hochschule Landshut und dem Sozialverband VdK Bayern statt. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Teilhabe, Inklusion und Gerechtigkeit – mit einem besonderen Blick auf Politik, Arbeitswelt und Medien.
Wir vom abm inclumedia® e.V. haben uns sehr gefreut, die Tagung mit unserem Impulsvortrag „Medien im Wandel – digital, intersektional und barrierearm denken“ zu ergänzen. Dabei haben wir den Fokus auf die Rolle von Medien für gesellschaftliche Teilhabe und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen gelegt.
Denn für uns ist klar: Inklusive Medienarbeit bedeutet mehr als technische Barrierefreiheit. Es geht auch darum, wer sichtbar ist, wer zu Wort kommt und wer Medien aktiv mitgestalten kann. Menschen mit Behinderungen sollten nicht nur Gegenstand medialer Berichterstattung sein, sondern ihre eigenen Perspektiven und Geschichten einbringen können.
Gerade digitale Medien bieten dabei viele Möglichkeiten für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und Empowerment. Gleichzeitig müssen Barrierefreiheit und Vielfalt von Anfang an mitgedacht werden – bei der Entwicklung, Gestaltung und Produktion von Medien. Der Austausch in Tutzing hat gezeigt, wie wichtig unterschiedliche Perspektiven sind, um bestehende Barrieren zu erkennen und neue Wege für gelebte Inklusion zu entwickeln.
Uns vom abm inclumedia® e.V. war es eine Freude, Teil dieser wichtigen Veranstaltung zu sein, unsere Perspektive einzubringen und gemeinsam mit den Teilnehmenden über inklusive Medien und echte Teilhabe ins Gespräch zu kommen.
Inklusion bei den Kommunalwahlen in Bayern
Kommunalpolitik als Herzstück unserer Demokratie – Teilhabe als Grundrecht aller Menschen,
egal ob mit oder ohne Behinderung. Beides vereint unser Programm zu den Kommunalwahlen
in Bayern 2026. Wenn am 8. März unsere kommunalen Vertreter*innen gewählt werden, soll
niemand aufgrund einer Behinderung ausgeschlossen werden.
„read & talk“ fragt: „Soziales & Inklusion im Fokus?“
Unsere Sendereihe „read & talk“ beschäftigt sich im Vorfeld der Wahlen mit dem Stellenwert
kommunaler Politik in unserem Land und explizit mit den Wahlprogrammen der Parteien.
Unsere Moderatorin Anita Read begibt sich mit zahlreichen Beteiligten auf die Suche nach
Antworten auf die Frage: Warum ist hier so wenig von den Themen Inklusion und
Barrierefreiheit zu lesen? Nach bereits erfolgter bayernweiter Erstausstrahlung ist die Sendung
auf unserer YouTube-Mediathek zur Sendereihe jederzeit abrufbar.
Barrierefreie Erklärfilme crossmedial verbreitet
Wahlen sind das zentrale Instrument unserer Demokratie. Gerade hier ist es wichtig, dass alle
Menschen gleichberechtigten Zugang erhalten. Zusammen mit dem Beauftragten der
Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und der
Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit produzierten wir daher vier spezielle
Erklärfilme in Leichter Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Zusätzlich wurden diese Filme auch mit Untertitel (UT), Gebärdensprache (DGS) und
Audiodeskription (AD) barrierefrei aufbereitet, um die Wahlen für alle zugänglich und
verständlich zu machen. Eine crossmediale Verbreitung mit einer Veröffentlichung auf Social
Media in 9:16 und sowohl auf verschiedenen Online-Plattformen als auch im TV-Programm im
klassischen 16:9-Format soll möglichst viele unterschiedliche Zielgruppen erreichen. Wir
bedanken uns für die außerordentlich vertrauensvolle Zusammenarbeit!
Jede Stimme setzt ein Zeichen für unsere Demokratie und unsere gemeinsamen Werte.