Was passiert, wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären? Keine große Bühne. Keine Distanz. Kein Ausweichen. Nur zwei Menschen und ein Gespräch.
Genau darum geht es im neuen crossmedialen Format „IM AUFZUG mit Raúl Krauthausen“. Als Audiopodcast, auf Social Media, im TV und im Streaming bringt das Format Menschen zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Aufzug ist dabei kein gewöhnlicher Ort – sondern ein Sinnbild.
Barrierefreiheit schafft Zugang.
Für viele bedeutet ein Aufzug vor allem Komfort: Knopf drücken, einsteigen, ankommen. Für Menschen mit Behinderungen kann er dagegen die Voraussetzung dafür sein, überhaupt dabei sein zu können. Denn Barrierefreiheit entscheidet darüber, ob Menschen ein Gebäude betreten, zur Arbeit kommen, eine Veranstaltung besuchen, Freunde treffen oder ihre Wohnung erreichen können. Was für die einen selbstverständlich ist, ist für andere der Schlüssel zu Selbstständigkeit, Freiheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Deshalb passt der Aufzug so gut zu diesem Format: Er steht für eine Gesellschaft, in der Teilhabe nicht vom Zufall abhängen darf.
Begegnung schafft Inklusion.
Für Raúl Krauthausen ist der Aufzug vor allem eines: ein Ort, an dem Begegnung ganz selbstverständlich passiert. Der bekannte Inklusionsaktivist lädt in jeder Folge einen Gast zu einer gemeinsamen Fahrt ein. Mal sind es Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, mal Menschen mit Behinderungen, mal spannende Stimmen aus Gesellschaft, Medien oder Kultur.

Die ersten beiden Folgen von „IM AUFZUG mit Raúl Krauthausen“ sind bereits produziert.
Mit Collien Monica Fernandes geht es um digitale Gewalt gegen Frauen mit und ohne Behinderung. Sie macht auf Schutzlücken aufmerksam und fordert einen besseren rechtlichen und gesellschaftlichen Umgang mit digitaler sexualisierter Gewalt. Ihr Fall hat die Debatte über Deepfakes, Fake-Profile und den Schutz von Frauen im Netz zusätzlich ins Zentrum gerückt. Diese Sendung gibt es auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS).
Mit Theo Koll wird es politisch. Als langjähriger Journalist und ehemaliger Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios kennt er die politischen Machtzentren aus nächster Nähe. Heute entscheidet er als Kuratoriumsvorsitzender der Aktion Mensch mit darüber, wo Fördergelder landen und damit Inklusion konkret möglich wird. Im Aufzug geht es um Journalismus, Demokratie, Macht und Verantwortung – und um die Frage, wie eine Gesellschaft wirklich alle mitnimmt. Diese Sendung gibt es auch in Deutscher Gebärdensprache (DGS).
Begegnung verändert. Sie macht aus Distanz Neugier, aus Vorurteilen Fragen und aus einem „Die“ und „Wir“ ein gemeinsames „Wir“. Genau dafür steht „IM AUFZUG“: für eine Gesellschaft, in der Teilhabe nicht vom Zufall abhängt, Barrierefreiheit selbstverständlich ist und Inklusion nicht die Ausnahme, sondern Alltag ist.
Zwei Menschen. Ein Raum. Begegnung. – Einsteigen. Zuhören. Perspektive wechseln.