An der Akademie für Politische Bildung in Tutzing fand die Tagung „Barrieren abschaffen: Perspektiven für gelebte Inklusion und Gerechtigkeit“ in Kooperation mit der Hochschule Landshut und dem Sozialverband VdK Bayern statt. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Teilhabe, Inklusion und Gerechtigkeit – mit einem besonderen Blick auf Politik, Arbeitswelt und Medien.
Wir vom abm inclumedia® e.V. haben uns sehr gefreut, die Tagung mit unserem Impulsvortrag „Medien im Wandel – digital, intersektional und barrierearm denken“ zu ergänzen. Dabei haben wir den Fokus auf die Rolle von Medien für gesellschaftliche Teilhabe und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen gelegt.
Denn für uns ist klar: Inklusive Medienarbeit bedeutet mehr als technische Barrierefreiheit. Es geht auch darum, wer sichtbar ist, wer zu Wort kommt und wer Medien aktiv mitgestalten kann. Menschen mit Behinderungen sollten nicht nur Gegenstand medialer Berichterstattung sein, sondern ihre eigenen Perspektiven und Geschichten einbringen können.
Gerade digitale Medien bieten dabei viele Möglichkeiten für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und Empowerment. Gleichzeitig müssen Barrierefreiheit und Vielfalt von Anfang an mitgedacht werden – bei der Entwicklung, Gestaltung und Produktion von Medien. Der Austausch in Tutzing hat gezeigt, wie wichtig unterschiedliche Perspektiven sind, um bestehende Barrieren zu erkennen und neue Wege für gelebte Inklusion zu entwickeln.
Uns vom abm inclumedia® e.V. war es eine Freude, Teil dieser wichtigen Veranstaltung zu sein, unsere Perspektive einzubringen und gemeinsam mit den Teilnehmenden über inklusive Medien und echte Teilhabe ins Gespräch zu kommen.